10 Tipps, die Hundebesitzer bei kaltem Wetter kennen sollten!

Nicht nur wir Hundebesitzer haben manchmal so unsere Probleme mit Kälte und Schnee – auch Hunden kann die weiße Pracht schaden!

Damit Ihr Vierbeiner die kalten Tage unbeschadet übersteht und den Schnee unbesorgt genießen kann, haben wir für Sie die 10 besten Tipps zusammengefasst!

  • Respektieren Sie die Grenzen Ihres Hundes. Genau wie Menschen haben Hunde unterschiedliche Kältetoleranzen – abhängig von Größe, Fell, Alter, Ernährungs- und Gesundheitszustand. Vor allem kleine, kurzhaarige, junge, alte und kranke Hunde haben bei kaltem Wetter ein erhöhtes Risiko für eine Unterkühlung (Hypothermie) oder Erfrierungen. Wenn sich Ihr Hund draußen sichtlich unwohl fühlt, sollten Sie nicht zu lange mit ihm rausgehen!
  • Wenn Ihr Hund draußen winselt, zittert, unruhig/schwach wirkt oder langsamer wird bzw. sich gar nicht mehr bewegt sollten Sie ihn schnell reinbringen – denn all diese Symptome sind Anzeichen für eine Unterkühlung (Hypothermie).
  • Kontrollieren Sie regelmäßig die Pfoten Ihres Vierbeiners – denn bei kaltem Wetter und Schnee kann es passieren, dass die Ballen aufreißen und anfangen zu bluten. Idealerweise reinigen Sie die Pfoten nach einer Gassirunde auch mit etwas lauwarmem Wasser, um Streusalzreste zu entfernen. Mit Pfotenbalsam* können die empfindlichen Hundefüße danach zusätzlich geschützt und gepflegt werden.
  • Manche Hunde sammeln regelrechte Schneebälle zwischen ihren Zehen. Man kann sich leicht vorstellen, dass das eher unangenehm ist! Sie können diese Schneeballbildung aber verringern, indem Sie die Haare im Zwischenzehenbereich etwas kürzen.
  • Für manche Hundehalter sind Hundemäntel und -Pullis ein echtes No-Go. Wenn sich Ihr Hund bei kaltem Wetter draußen nicht wohl fühlt, zittert oder ein kurzes Fell hat, sollten Sie trotzdem über deren Anschaffung nachdenken – nicht aus modischen Gründen, sondern weil es sein kann, dass Ihr Hund tatsächlich friert! Am besten haben Sie sogar zwei Garnituren, denn mit einem nassen Mantel bzw. Pulli kann es Ihrem Hund sogar noch kälter sein als ohne!
  • Wir empfehlen, Hunde bei den derzeitigen Temperaturen nicht über längere Zeit draußen zu lassen. Wenn es allerdings nicht anders geht, sollte dem Hund zumindest ein geschützter, warmer Platz zur Verfügung stehen (z.B. eine isolierte Hundehütte). Der Eingang sollte auf der vom Wind abgewandten Seite liegen. Legen Sie ausreichend warme, weiche und trockene Decken in die Hütte und wechseln Sie sie regelmäßig. Der Hund sollte dann außerdem ständig Zugang zu frischem, nicht eingefrorenen Wasser haben (also entweder häufig wechseln oder beheizten Hundenapf* benutzen).
  • Lassen Sie Ihren Hund nicht zu viel Schnee fressen – bei empfindlichen Vierbeinern kann es sonst zu einer sogenannten Schneegastritis kommen, also zu einer durch Schnee verursachten Magenschleimhautentzündung. Diese kann für Hund und Besitzer unangenehm werden – denn Durchfall und Erbrechen sind häufig die Folge.
  • Die meisten Hundehalter wissen, wie gefährlich es ist, einen Hund bei heißem Wetter im Auto zu lassen. Aber auch im Winter sollten Sie Ihren Hund nicht allzu lange im Auto alleine warten lassen. Ein Auto kühlt sehr schnell aus und wird zum Kühlschrank. Vor allem junge, alte, kranke und dünne Hunde sind gefährdet, eine Unterkühlung zu entwickeln!
  • Lagern Sie Frostschutzmittel unbedingt außer Reichweite von Hunden (und Katzen!) und wischen Sie Flecken schnell auf, wenn Sie etwas verschütten. Frostschutzmittel ist selbst in kleinen Mengen hochgiftig!!! Mehr dazu erfahren Sie hier: Frostschutzmittelvergiftung bei Hund und Katze.
  • Lassen Sie Ihren Hund nicht auf zugefrorene Seen, Flüsse oder Bäche laufen. Meistens ist es nicht möglich zu erkennen, ob das Eis Ihren Hund trägt – und wenn er einbricht, könnte das tödlich enden. Die meisten Hundebesitzer wollen Ihrem Hund dann außerdem instinktiv helfen und geraten so selbst auch in Lebensgefahr.

Eine kleine Bitte zum Schluss

Ein warmer Automotor kann für freilaufende und -lebende Katzen im Winter eine attraktive Wärmequelle sein. Wenn der Motor startet und die Fahrt beginnt, kann er allerdings zur tödlichen Falle werden. Machen Sie also etwas Lärm (z.B. indem Sie auf die Motorhaube klopfen) und schauen Sie unter das Auto, bevor Sie einsteigen und losfahren. Das sollte den tierischen Mitfahrer hoffentlich dazu bringen, den Motorraum rechtzeitig zu verlassen.

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