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Allergietests bei Hund & Katze

///Allergietests bei Hund & Katze

Allergietests bei Hund und Katze werden inzwischen immer häufiger durchgeführt – oft jedoch unnötigerweise oder zum falschen Zeitpunkt. Lesen Sie hier, wann Allergietests wirklich Sinn machen und wann sie reine Geldverschwendung sind!

Wie und wozu werden Allergietests durchgeführt?

Heutzutage werden Allergietests oft durchgeführt sobald der Verdacht besteht, dass ein Hund oder eine Katze an einer Allergie leidet. Dabei äußern sich Allergien typischerweise durch Juckreiz sowie Haut-, Ohren- und Pfotenentzündungen, aber auch Magen-Darm-Beschwerden, gerötete und tränende Augen sowie häufiges Niesen kommen vor (mehr zu den Symptomen finden Sie hier).

Durch die Allergietests soll dann festgestellt werden,

  • ob es sich tatsächlich um eine Allergie handelt
  • welche Allergie vorliegt: Flohspeichel-, Futtermittel- oder Umweltallergie (auch als atopische Dermatitis bezeichnet, unter diesem Begriff werden Allergien gegen Pollen, Milben, Gräser, Schimmelpilzsporen etc. zusammengefasst) und/oder
  • auf welche Stoffe genau ein Hund oder eine Katze allergisch ist (z.B. Hühnchenfleisch, Weizen, Hausstaubmilben, etc.)

Dabei werden v.a. zwei verschiedene Allergietests durchgeführt: der Bluttest und der Hauttest. Beim Bluttest (auch Serumallergietest) wird eine Blutprobe des Hundes oder der Katze in ein Labor eingeschickt. Dort wird dann untersucht, ob und wie viele Antikörper gegen bestimmte Allergene vorhanden sind.

Beim Hauttest (auch Intrakutan- oder Intradermaltest) werden die Allergene dagegen direkt in die Haut des Hundes oder der Katze gespritzt. Bei einer positiven Reaktion bildet sich dann innerhalb einiger Minuten eine Quaddel, also eine abgegrenzte, kleine Schwellung (ähnlich wie bei einem Mückenstich).

Was ist das Problem mit Allergietests bei Hund und Katze?

Das Problem ist, dass Allergietests nicht wirklich messen, ob ein Hund/eine Katze allergisch auf etwas ist – sondern nur, ob sich das Immunsystem bereits so mit den Allergenen beschäftigt hat, wie es typischerweise bei Allergikern der Fall ist. Das klingt vermutlich nach einem unbedeutenden Unterschied – ist es aber nicht!

Um das besser erklären zu können, schauen wir uns den Blut-Allergietest mal genauer an: Hierbei wird im Blut des Hundes bzw. der Katze gemessen, wie viele sog. IgE-Antikörper gegen bestimmte Stoffe (sog. Allergene, z.B. Weizen- oder Hühnerproteine, Birkenpollen, Hausstaubmilben) vorhanden sind. Diese allergenspezifischen IgE-Antikörper werden typischerweise im Körper von Hunden und Katzen gebildet, wenn sie sich sensibilisieren (die Sensibilisierung ist sozusagen der erste Schritt in Richtung Allergie).

Aber: nur weil diese IgE-Antikörper im Blut vorhanden sind, bedeutet das noch nicht zwangsläufig, dass der Hund bzw. die Katze gegen diese Stoffe auch klinisch allergisch ist (bei Kontakt mit den Allergenen also tatsächlich Symptome zeigt). Es bedeutet nur, dass das Immunsystem einen bestimmten Reaktionstyp ausgebildet hat, der theoretisch zu einer Allergie führen könnte.

Tatsächlich haben Studien gezeigt, dass auch sehr viele (oder sogar fast alle) gesunden Hunde und Katzen, die definitiv nicht an einer Allergie leiden, irgendwelche positiven Ergebnisse in den Allergietests zeigen.

Allergietests eignen sich daher definitiv nicht als „Screening-Test“, um festzustellen ob ein Hund oder eine Katze an einer Allergie leidet – und auch nicht um herauszufinden, um welche Allergieform es sich handelt (Flohspeichel-, Futtermittel- oder Umweltallergie)!

Auch die großen, international anerkannten Expertengruppen für Allergien und Hautkrankheiten bei Tieren (z.B. das International Comittee for Allergic Diseases in Animals, ICADA, oder die International Task Force on Canine Atopic Dermatitis) raten deswegen dringend davon ab, Allergietests zu diesen Zwecken einzusetzen!

Wie finde ich dann raus, ob und an welcher Allergie mein Hund/meine Katze leidet?

Hier ist die einzige Möglichkeit leider, alle anderen Ursachen für die Symptome auszuschließen (z.B. Infektionen mit Bakterien oder Hefepilzen, ein Befall mit Milben oder eine Pilzerkrankung).

Wenn man sich dann sicher ist, dass der Hund bzw. die Katze an einer Allergie leidet, kann man nach und nach durch eine Flohbehandlung und eine Ausschlussdiät feststellen, ob es sich um eine Flohspeichel-, eine Futtermittel- oder eine Umweltallergie (atopische Dermatitis) handelt. Es gibt keine andere Möglichkeit, die Allergieart zu bestimmen!

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: Wie finde ich heraus, an welcher Allergie mein Hund leidet? (Auch wenn es in diesem Artikel um den Hund geht, gilt fast das Gleiche auch für die Diagnose bei der Katze).

Wann machen Allergietests dann Sinn?

Jetzt fragen Sie sich vielleicht, ob die Allergietests dann sinnvoll sind, wenn man bereits weiß, an welcher Art von Allergie ein Hund bzw. eine Katze leidet.

Und die Antwort ist ein klares: Jein. Es kommt nämlich darauf an, an welcher Allergieform ein Hund bzw. eine Katze leidet.

  • Flohspeichelallergie

    Bei einer Flohspeichelallergie machen Allergietests keinen Sinn – denn sie bringen einfach keine weiteren Erkenntnisse.

  • Futtermittelallergie

    Bei einer Futtermittelallergie können Sie sich das Geld ebenfalls definitiv sparen (auch wenn gerne anderes behauptet wird). Dieser Meinung sind auch die oben bereits erwähnten, internationalen Expertengruppen. Es kommt nämlich sehr oft zu falsch-positiven und falsch-negativen Ergebnissen (sowohl beim Haut- als auch beim Bluttest oder Speicheltest). Studien konnten zeigen, dass die Genauigkeit der Futtermittel-Allergietests nur bei etwa 60-70% liegt. Wenn Ihr Hund/Ihre Katze laut Test also beispielsweise auf Rind reagiert, sind die Chancen, dass Ihr Tier auch wirklich darauf allergisch ist, nur etwas besser, als wenn Sie würfeln würden.

    Die einzige Möglichkeit wirklich herauszufinden was Ihr futtermittelallergisches Tier verträgt oder nicht, ist, nach und nach verschiedene Fleisch- und Kohlenhydratsorten auszuprobieren und zu schauen was passiert (Genauer haben wir dieses Vorgehen hier beschrieben – auch hier gilt das gleiche Prinzip bei der Katze).

    Die einzige Ausnahme zu dem Prinzip „Finger weg von Futter-Allergietests“ ist der sog. Patch- Test. Bei diesem sind nämlich zumindest die negativen Ergebnisse ziemlich aussagekräftig. Er kann deswegen dabei helfen passende Fleisch- und Kohlenhydratquellen für eine Ausschlussdiät zu finden, wenn Hund bzw. Katze vorher schon alles hatte. Genauer haben wir diesen Test hier beschrieben. Leider ein Nachteil bei diesem Test: Er ist nur bei sehr, sehr wenigen Tierärzten verfügbar.

  • Atopische Dermatitis (Umweltallergie)

    Jetzt kommen wir endlich zu einer Situation in der Allergietests – unter bestimmten Umständen – tatsächlich Sinn machen: wenn nämlich schon klar ist, dass Ihr Hund oder Ihre Katze an einer atopischen Dermatitis leidet, also an einer Allergie gegen (Hausstaub-) Milben, Pollen, Gräser oder Schimmelpilzsporen!

Allergietests bei atopischer Dermatitis

Bei Hunden und Katzen mit atopischer Dermatitis (Umweltallergie) sind Allergietests immer dann sinnvoll, wenn man herausfinden will, auf welche Allergene genau ein Hund bzw. eine Katze vermutlich allergisch ist. Dieses Wissen ist einerseits sinnvoll, wenn man die Allergene künftig meiden will, und andererseits unbedingt nötig, wenn man eine sog. Desensibilisierung durchführen will.

Bei einer Desensibilisierung werden umweltallergische Hunde bzw. Katzen mit einer eigens für sie hergestellten, individuellen Allergenlösung behandelt. Dabei enthält die Lösung genau die Allergene, auf die das jeweilige Tier mit hoher Wahrscheinlichkeit allergisch ist. Durch diese Behandlung soll das Immunsystem langsam an die Allergene gewöhnt werden, sodass es irgendwann nicht mehr auf sie reagiert. Die Desensibilisierung ist aktuell die einzige Möglichkeit, die Allergie ursächlich zu behandeln, sie also direkt an der Wurzel zu packen statt nur die Symptome zu lindern (Mehr Informationen zur Desensibilisierung finden Sie hier).

Wenn eine Desensibilisierung erfolgen soll, muss dementsprechend unbedingt ein Allergietest durchgeführt werden – nämlich um herauszufinden, welche Allergene in die Lösung gehören.

Welche Allergietests gibt es?

Im Moment gibt es zwei verschiedene Allergietests, die bei Hunden und Katzen regelmäßig durchgeführt werden: den Bluttest und den Hauttest.

  • Bluttest (Serumallergietest, SAT)

    Beim Bluttest wird, wie oben bereits beschrieben, einfach eine Blutprobe des betroffenen Tieres genommen und in ein Labor eingeschickt. Dort wird dann überprüft, gegen welche Allergene wie viele IgE-Antikörper vorhanden sind.

  • Hauttest (Intrakutantest, Intradermaltest)

    Allergietest beim Hund: Intrakutantest/Intradermaltest

    Hauttest (Intrakutantest) beim Hund: Die Quaddeln als Reaktion auf die injizierten Allergene sind deutlich zu erkennen.

    Beim Hauttest wird die allergische Reaktion dagegen direkt in der Haut überprüft. Dazu werden kleine Mengen der verschiedenen Allergene an der seitlichen Brustwand in die Haut des Hundes/der Katze gespritzt (mit einer ganz feinen Nadel).

    Besteht auf ein bestimmtes Allergen eine Sensibilisierung, bildet sich am Ort der Injektion innerhalb einiger Minuten eine kleine Quaddel (also eine örtlich begrenzte Schwellung, wie bei einem Mückenstich). Ein erfahrener Tierarzt kann dann nach ca. 15-20 min beurteilen, ob der Hund/die Katze auf die jeweiligen Allergene reagiert und wenn ja, wie stark – abhängig von der beobachteten Schwellung, Rötung, Größe der Quaddel, etc.

Wer schon mal einen Allergietest bei sich selbst hat machen lassen, wundert sich womöglich, wieso bei Hunden und Katzen keine Pricktests durchgeführt werden (dabei wird die Haut leicht angeritzt und das Allergen in den Kratzer getropft). Tatsächlich funktionieren Pricktests bei Hunden und Katzen nicht so gut, weswegen dieser bei unseren Haustieren eigentlich nicht durchgeführt wird.

Welcher Allergietest ist besser – Blut- oder Hauttest?

Die kurze Antwort ist: eigentlich sind beide gleich gut. Und auch preislich unterscheiden sie sich unseres Wissens nach nicht stark voneinander – die Kosten liegen bei beiden Allergietests ungefähr zwischen 200 und 300 € (Hauttest: eher Richtung 300 €, Bluttest eher am unteren Ende der Skala). Wenn Ihr Tierarzt beides anbietet, können Sie also ganz frei entscheiden, was Ihnen lieber ist. Beide Tests haben aber Vor- und Nachteile:

Bluttest

Der Bluttest ist sehr einfach und unkompliziert und kann von jedem Tierarzt durchgeführt werden. Allerdings dauert es ein paar Tage bis man die Ergebnisse erhält und es werden nicht ganz so viele Allergene getestet wie beim Hauttest.

Wichtig ist: beim Blut-Allergietest sollten keine Gruppenanalysen durchgeführt werden. Bei diesen werden z.B. alle Pollen, alle Milben und alle Schimmelpilze als Gruppen getestet (wird z.B. bei sog. „Vortests“ gemacht). Dabei wird dann nämlich, vereinfacht gesagt, ein Durchschnittswert aller Allergene bestimmt. Dieser kann unter dem „Grenzwert“ liegen, obwohl der Hund/die Katze auf eines der Einzelallergene stark reagiert. Diese einzelne Reaktion wird dann verpasst: man denkt, das Tier habe z.B. keine Pollenallergie, dabei ist es sehr wohl allergisch (z.B. auf Spitzwegerich).

Hauttest

Beim Hauttest wird – anders als beim Bluttest – genau das Organ getestet, das von der Allergie betroffen ist. Es wird also kein „Umweg“ über die Antikörper genommen. Das kann wichtig sein, weil es auch allergische Hunde und Katzen gibt, die keine IgE-Antikörper bilden. Viele Experten bevorzugen den Hauttest aus diesem Grund. Außerdem können i.d.R. mehr unterschiedliche Allergene getestet werden als beim Bluttest (20 bis >40).

Andererseits muss für den Haut-Allergietest das Fell am seitlichen Brustkorb des Hundes/der Katze geschoren werden. Außerdem benötigen die Tiere i.d.R. eine leichte Beruhigungsspritze, damit sie während des Tests (er dauert ca. 30 min) ruhig liegen bleiben. Wirklich schmerzhaft ist er dagegen nicht – die Nadel ist wirklich sehr dünn, so dass es sich ähnlich anfühlt wie ein Pricktest bei uns Menschen.

Bei Hunden gilt der Hauttest als sehr sicher, es kommt nur extrem selten zu anaphylaktischen Reaktionen. Bei Katzen ist er dagegen oft nicht die erste Wahl, da sie erstens etwas mehr zu anaphylaktischen Reaktionen zu neigen scheinen (obwohl diese auch bei Katzen selten sind) und zweitens die Haut recht dünn ist, so dass die Durchführung noch schwieriger ist.

Damit der Haut-Allergietest aussagekräftig ist, sollte er im Idealfall allerdings von einem auf Dermatologie spezialisierten Tierarzt (idealerweise einem sog. Diplomate) durchgeführt werden – v.a. das Ablesen der Ergebnisse erfordert nämlich große Erfahrung. Einen passenden Diplomate in Ihrer Nähe finden Sie hier: Spezialisten in der Tiermedizin – Diplomate, Fachtierarzt und Co.

Achtung!

Es gibt Hunde und Katzen, die im Bluttest keine Reaktionen zeigen, im Hauttest dagegen schon. Andererseits gibt es aber auch Tiere, bei denen der Hauttest kein Ergebnis zeigt, der Bluttest aber sehr wohl. Wenn bei Ihrem Hund/Ihrer Katze eine Umweltallergie vermutet wird, einer der beiden Allergietests aber keine Ergebnisse bringt, kann es also durchaus Sinn machen, die andere Variante zusätzlich noch auszuprobieren.

Leider gibt es aber tatsächlich auch einige Hunde und Katzen mit atopischer Dermatitis, die sowohl im Haut- als auch im Bluttest keine positiven Reaktionen zeigen (wieso das so ist, ist im Moment noch unklar).

Interpretation der Allergietests

Wichtiger als die Art des Allergietests (Haut- oder Bluttest) ist tatsächlich die Auswertung der Ergebnisse! Denn auch bei Allergietests auf Pollen, Milben, Schimmelpilze und Co kann es zu falschen Ergebnissen kommen. Es reicht also nicht, für die Desensibilisierung einfach alle Allergene auszuwählen, für die der Allergietest eine positive Reaktion gezeigt hat. Im Gegenteil: wenn ein Hund oder eine Katze mit einem Allergen „desensibilisiert“ wird, auf das er/sie gar nicht allergisch ist, kann es im schlimmsten Fall passieren, dass sich dadurch erst eine Allergie entwickelt!

Der Tierarzt muss deswegen genau berücksichtigen, wann das jeweilige Tier Symptome zeigt und dies dann mit den typischen Allergenzeiten vergleichen (also z.B. mit den Pollenflugzeiten verschiedener Gräser, Bäume und Kräuter). Andererseits muss der Tierarzt aber auch wissen, welche Pflanzen in der Umgebung des Hundes/der Katze vorkommen.

All das erfordert viel Zeit und Erfahrung, weswegen idealerweise ein Spezialist für Dermatologie und Allergologie zu Rate gezogen werden sollte.

Was muss man bei Allergietests noch beachten?

Verschiedene Medikamente können einen Einfluss auf die Testergebnisse haben – im schlimmsten Fall sind die Allergietests negativ, obwohl der Hund oder die Katze eigentlich allergisch ist. Zu diesen Medikamenten gehören auch bestimmte Mittel, die häufig bei allergischen Tieren eingesetzt werden, z.B. Cortison-Präparate (auch Sprays und Salben) und Antihistaminika.

Damit der Allergietest aussagekräftig ist, müssen diese Medikamente einige Tage bis Wochen vor dem Test abgesetzt werden (dabei hängt der Zeitpunkt von verschiedenen Faktoren ab, z.B. von der Art des Präparats, der Dauer der Behandlung sowie der Dosierung).

Neben den vielen anderen Faktoren, die beachtet werden müssen, spricht auch dieser Umstand dafür, sich für Allergietests an Spezialisten für Hauterkrankungen und Allergien (Diplomates für Dermatologie) zu wenden – diese haben die meiste Erfahrung und das größte Wissen, so dass die Chance auf einen aussagekräftigen Allergietest am größten ist. Einen passenden Spezialisten finden Sie hier: Spezialisten in der Tiermedizin – Diplomate, Fachtierarzt und Co.

Fazit zu Allergietests

Allergietests machen nur Sinn, wenn bereits feststeht, dass ein Hund oder eine Katze an einer atopischen Dermatitis leidet – und zwar um die passenden Allergene für die Desensibilisierung auszuwählen oder um die Allergene künftig zu meiden.

In jedem anderen Fall (Allergiediagnose, Feststellung der Allergieart, Bestimmung problematischer oder unproblematischer Futtermittel) haben Allergietests keinerlei Aussagekraft (Ausnahme: Patch-Test bei Futtermittelallergie). Sparen Sie also Ihr Geld!

Allergietests sind oft schwierig und zeitaufwendig und die Tierärzte brauchen viel Erfahrung, um die Ergebnisse korrekt zu interpretieren. Unser Tipp: Wenden Sie sich zur Allergieaufarbeitung und für Allergietests an einen Tierarzt, der sich auf Hauterkrankungen und Allergien spezialisiert hat (idealerweise an einen sog. Diplomate für Dermatologie)! Zwar ist die Anfahrt oft weiter und es kostet – auf kurze Sicht – auch etwas mehr, langfristig lohnt sich diese Investition von Zeit und Geld aber auf jeden Fall! Sehr häufig führen Allergien bei Hund und Katze nämlich zu Odysseen von Tierarztbesuchen, Allergietests und Untersuchungswiederholungen – und auf lange Sicht kostet das genauso viel Geld (und Nerven).

Welche Arten von Spezialisten es gibt und wo Sie einen finden, erfahren Sie hier: Spezialisten in der Tiermedizin – Diplomate, Fachtierarzt und Co.

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Quellen

28. Juni 2018

Von Dr. Iris Wagner-Storz

2018-10-27T20:59:31+00:00

Über den Autor:

Als ursprüngliche Schwäbin bin ich 2007 nach München gezogen um Tiermedizin an der LMU zu studieren. Anschließend hab ich meine Doktorarbeit in der Dermatologie der Medizinischen Kleintierklinik München geschrieben – über eine neue Art der Immuntherapie bei Hunden mit Umweltallergie. Meine Lieblingsbereiche sind die Dermatologie, die Innere Medizin und Infektionskrankheiten. Ich bin stolze Dosenöffnerin für meine beiden Miezen Nini und Clyde, liebe alle Tiere (Katzen aber natürlich besonders) und habe eine Schwäche für Kuchen.